Stimmung und Wetter beim Kirchweih-Vierer bestens

Prä­si­dent Her­mann Wagen­häu­ser eröff­net die Abschluss­ver­an­stal­tung im Restau­rant ...

Wet­ter oder Spie­le­rin­nen und Spie­ler - wer hat dabeim Kir­ch­weih- und Abschluss­tur­nier des GC Bad Abbach-Deu­­ten­hof am hells­ten gestrahlt? Abge­se­hen von ein paar Aus­nah­men, wenn die Bäl­le trotz der Spie­ler­leich­te­rung durch die Wett­be­werbs­art Cha­p­­man-Vie­­rer das Ziel leicht ver­fehlt, ist es wohl ein Unent­schie­den aus­ge­gan­gen. Bei den ers­ten Abschlä­gen liegt man­ches Grün zwar noch im Nebel, spä­tes­tens ab Mit­tag aber erstahlt der Golf­platz in schöns­tem Alt­wei­ber-Som­­mer-Flair, was sich auch wohl­tu­end auf die Gemü­ter der weit über 100 Spie­le­rin­nen und Spie­ler aus­wirkt. Die Atmo­sphä­re ist ent­spannt, die Minen freund­lich lächelnd und die Äuße­run­gen dezent zurück­hal­tend, wenn der ver­meint­lich siche­re Put eine Ehren­run­de um die Loch­kan­te dreht und aus dem bereits geis­tig notier­ten Boo­gie einen dop­pel­ten macht.

... nach­dem Albert Kell­ner mit sei­nem Faßl Kneitin­ger Bock mit gekonn­ten Schlä­gen, aber kei­nes­wegs spritz­frei, vor­ge­legt hat.

Die über 20 Grad und natür­lich die Hit­ze des Gefechts machen durs­tig. Die bei­den bes­tens bestück­ten Hal­f­way-Sta­­ti­o­­nen sind dage­gen so etwas wie der sprich­wört­li­che Trop­fen auf den hei­ßen Stein. Ein wirk­lich pro­ba­tes Mit­tel gegen den Durst kennt nur Albert Kell­ner. Der Kneit­in­­ger-Brau­­meis­­ter hat "zufäl­lig" ein Fass mit gut gekühl­ten Inhalt dabei. Mit weni­gen gekonn­ten Schlä­gen ver­schafft  er dem süf­fi­gen Dop­pel­bock Luft und der Gol­fer­schar Erleich­te­rung. Dass das Gebräu Neben­wir­kun­gen zeigt, kommt mit Ver­zö­ge­rung zuta­ge, aber so sicher wie das Amen in der Kir­che. Prä­si­dent Her­mann Wagen­häu­ser hat aber alles sou­ve­rän im Griff. Die Stim­mung bei der Sai­­son-Abschlus­s­­fei­er im Restau­rant ist aus­ge­las­sen, aber sitt­sam, der Prä­si­dent hat kein Pro­blem, sich Gehör zu ver­schaf­fen. Die Span­nung ist von ihm gewi­chen und die Freu­de, dass alles so gut geklappt hat, rie­sig. Er dankt allen, die zum Gelin­gen bei­ge­tra­gen haben und gibt den Ball an den Wirt wei­ter, der sein Ser­vice­team mit den Anterln, Knö­deln und dem Blau­kraut schon in Habt-Acht-Stel­­lung gebracht hat.

Natür­lich gibt es imm sol­che, die nicht genug bekom­men und zum Spaß am Spiel auch noch gewin­nen. Robert Vogel und Chris­ti­an Beil sind die ers­ten, die eines der auf­wen­dig dra­pier­ten Geschenk­kör­be für ihren Brut­to­sieg aus der Hand von Spiel­füh­rer Sta­fan Szi­la­gyi in Emp­fang neh­men. Mit 37 Punk­ten haben sie aber nur knapp, näm­lich einen Punkt, die Nase vorn vor Katha­ri­na und Dr. Wolf­gang Men­zel. Die Net­to­wer­tung der Grup­pe bis 32,0 dage­gen ist eine kla­re Sache für Eva und Harald Dul­lak. Mit 50 Net­to­punk­ten distan­zie­ren sie Micha­el Möbs und Bern­hard Reichl um fünf Punk­te. Noch deut­li­cher las­sen Tere­sa Kuhn und Horst Frohn die Kon­kur­renz in der Han­­di­­cap-Klas­­se ab 32,1 hin­ter sich. Mit den 56 Net­to­punk­ten sind sie um stol­ze 11 Zäh­ler bes­ser als Dr. Sabi­ne Kel­l­­ner-May­r­ho­­fer und Rein­hard Köb­ler.

Die Son­der­wer­tun­gen "Lon­gest Dri­ve" auf Bahn 6 holen sich Petra Kno­bloch mit einem Mons­ter­ab­schlag von 185 Metern, den Wolf­gang Bein­tin­ger nicht so ste­hen las­sen will und sei­ner­seits mit 240 Meter kon­tert. "Nea­­rest-to-the-Pin" ist die­ses Mal auf die Bahn 15 gelegt und zwar mit dem zwei­ten Ball. Nach­dem Flo­ri­an Mey­er­ho­fer sei­nen Abschlag bis kurz vor das Grün gelegt hat­te, war es für Dr. Peter Eibl ein Leich­tes, den Ball bis auf 1,42 Meter vor das Loch zu legen und damit die Wer­tung zu gewin­nen.

Die Ergebnisse

Sie­ger­lis­te Kirch­weih

Die Brut­to­sie­ger Chris­ti­an Bell und Robert Vogel mit ihren Tro­phä­en, die ihnen Prä­si­dent Her­mann Wagen­häu­der, sein Vize Wolf­gang Brum­mer und Sport­lei­ter Ste­fan Szi­la­gyi über­rei­chen.
Mit 50 Punk­ten holen sich Eva und Harald Dul­lak den Net­to­sieg bis Han­di­cap 32,0.
Gar stol­ze 56 Net­to­punk­te schaff­ten Tere­sa Kuhn und Horst Frohn in der Han­­dy­­cap-Klas­­se ab 32,1.
Eine Augen­wei­de - die schön geschmück­ten Prei­se mit nahr­haf­tem Inhalt.